Berglos glücklich –

das neue Berlin mit

Beat Marti

12.-18. Oktober 2015 – Blockwoche – Berlin

Mit dem MMP-13 Jahrgang machten wir im 3. Semester  eine Reise nach Berlin, um uns filmisch weiterzubilden.
In 3er oder 4er Gruppen musste jeder einen Hauptdarsteller aus Berlin mit seiner eigenen Geschichte filmen.

«Jede(r) realisiert verantwortlich einen kurzen Film von max. 3‘ Länge. Unterstützung von anderen Studierenden im Team (3-4).»

Das knifflige dabei war, das nur knappe 5 Tage einfach zu kurz sind, um 3 Kurzfilme zu produzieren. Aber wir haben es gut gemeistert.

 

Das neue Berlin – mmp13a

 

Seit der Wende (1989) in Berlin.

Repräsentieren die Veränderungen. Prägen kulturelles und politisches Leben oder sind in dieser Welt daheim, die sich seit der Wende etabliert hat.

 

Ablauf

Da ich in der MMP-Klasse 13a bin, musste ich einen Film über “das neue Berlin” erstellen. Der zweite knifflige Part in diesem Projekt war, dass wir einen Darsteller aus Berlin finden mussten, der diesen Anforderungen entsprach. Ich machte mir Gedanken und versuchte über Freunde und Verwandte, irgendwelche Infos über Menschen in Berlin, aufzutreiben. Schlussendlich kam mir “die geniale Idee” – abends, während einer Diskussion beim Abendessen. Beat Marti, ehemaliger Churer, in Chur geboren und aufgewachsen und seit mehr als 16 Jahren schon in Berlin wohnhaft. Das entsprach den Anforderungen und gab ein gewisses Charme, da er auch Bündner ist. Ich wollte in seine Welt reinblicken, und sehen, wie sich ein Bündner in so einer grossen Stadt eingelebt hat. Nachdem ich die Kontaktdaten seiner Agentur fand, beschrieb ich meine Lage und hoffte auf eine Zusage. Es ging nicht lange, und ich erhielt von ihm persönlich eine Antwort. Zusage! Der Filmdreh konnte in Berlin stattfinden. Ich war überglücklich.

Da ich mich gut mit meinem Storyboard und dem Drehbuch vorbereitet hatte, klappten die Dreharbeiten reibungslos. Für den ganzen Dreh brauchte ich und mein Team fast einen halben Tag. Wir waren von 09.00 – 14.00 Uhr unterwegs und filmten, interviewten und sprachen über sein Leben in Berlin. Das Wetter war an diesem Tag gut. Etwas bewölkt, aber manchmal schien die Sonne. Für meinen Hauptdarsteller kam dies zu seinem Vorteil, denn er hat einen vollen Terminkalender, als bekannter Schauspieler. Ich war erstaunt darüber, wie geplant und organisiert alles verlief – da ich mir Tage zuvor den Kopf zerbrochen hatte, ob auch alles gut klappen würde. Es war eine neue Erfahrung für mich, denn bisher hatte ich nur Imagefilme oder andersweitige Filme gedreht. Aber ich hatte noch nie die Erfahrung gemacht, einen Kurzfilm mit Interviewsequenzen umzusetzen, und das so, dass es auch gut harmonierte.

 

Rückblickend:

Ohne eine gute Organisation, herrscht Chaos. Bei diesem Filmdreh hatte ich mich sehr gut im voraus organisiert. Die Drehorte waren mir vorher schon klar, und die Fragen für das Interview hatte ich viele Tage vor dem Filmdreh durchstudiert und aufgeschrieben. Ich hatte per Emailkontakt über gewisse Details mit Beat Marti gesprochen und wusste ungefähr, welche Orte ich in Berlin mit ihm anschauen würde. Dies erleichterte meinen Tagesplan sehr. Das einzige was etwas schwierig war, war unsere Orientierung in dieser Grossstadt. Wir kannten uns alle nicht in Berlin aus, und gewisse Treffpunkte, waren für uns manchmal ein Rätsel – da sogar, nachdem man einen Passanten nachfragte, der selbst keine Ahnung hatte. Ironischerweise. Zum guten Glück, sind wir bei allen Treffen pünktlich bis fast pünktlich angekommen. Es war uns niemand böse, wenn wir 5 Minuten Verspätung hatten. 

 

Equipment:

2x Spiegelreflexcameras 60d Canon
2 x Stative
1x Steady Stativ
1x Aufnahmegerät Zoom
1x Rodeo
viele Speicherkarten
Macbook
Adobe Programme

 

Film zu finden: Lucky Punch Youtube


 

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