HIGA 2015

#smartculture

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Smart sein und weitergeben

 
Studierende der HTW Chur begrüssten am Montagnachmittag, 11. Mai 2015, die Bildungspolitiker und VIP-Gäste der Frühlingsmesse Higa an der Sonderschau «Technik».
 

Von Aristea Zachariadi

 

«Smart denken und handeln, smart forschen und intelligente nachhaltige Lösungen finden» – das ist die Philosophie des laufenden Projektes an der Sonderschau. Nachdem sich alle Gäste versammelt hatten, eröffnete Jürg Kessler, Rektor der HTW Chur, seine Rede über #smartculture und Co.

Gäste und interessierte Besucherinnen und Besucher hielten kurz an, um zu lauschen. Nicht für jeden ist klar, was junge Studierende an technischen Fachhochschulen lernen und umsetzen. Für die einen ein altes Territorium, für die anderen Neuland. Smart sein – schon mit einem kleinen Smartphone kann man smart Fotos knipsen, E-Mails schreiben, telefonieren, surfen. Smart heisst kompakt. Smart, intelligent eben. Heutzutage kann jeder smart sein, dank unserer Technologie. Aus diesem Grund präsentiert die Sonderschau an der Higa alle Aspekte.

 

Technik im Vordergrund

Im HTW-Container findet man entwickelte Projekte, Filme und Equipment zum selber ausprobieren. Auf dem 24-Zoll-Wacom-Tablet kann skizziert werden. Dazu stehen diverse Brushes und Hintergründe zur Verfügung. Im grossen Fernseher sind Filme zu sehen, die Multimedia-Production-Studierende letztes Semester umgesetzt haben. Auf zehn montierten iPads an der Wand können Besucherinnen und Besucher herumklicken. Darauf werden multimediale Projekte gezeigt, die Studenten der HTW Chur entwickelt haben. Diese multimedialen Projekte werden auf der Website Digezz publiziert.

 

Multimedialität ganz gross geschrieben

Audio, Video und Text: In der heutigen Zeit sind unsere Sinne verwöhnt. Die Augen begnügen sich nicht mehr nur mit geschriebenem, sondern wollen mit Bildern und filmischen Sequenzen unterhalten werden. In unserer smarten Welt connecten wir alle technischen Ausgaben und entwickeln so die Crossmedialität. Doch ist es möglich, ein einheitliches multimediales Bild zu kreieren, wenn die Inhalte einer Geschichte gespalten werden? Genau dieser Forschungsfrage gingen vier Multimedia-Production-Studierende der HTW Chur nach. Gianessa Rattazzi, Loredana Todisco, Joel Bigler und Aristea Zachariadi spalteten ein ganzes Projekt in drei Teile auf. Sie erfanden die Geschichte «Aspen Schwarz», teilten diese in Text, Audio und Film auf. Oder einfacher gesagt: den Anfang als Textabschnitt, den mittleren Teil als Hörspiel und den letzten als Film. Das Projekt zeigt auf, dass Multimedialität ein Zusammenspiel von all diesen Komponenten ist. Es kann einzeln zwar funktionieren, aber zusammen ist es einfach smarter.

 

Impressionen und Interviews vor Ort

VIP-Besucher wurden kurz angehalten und nach ihrer Meinung gefragt. Unter anderem im längeren Imagefilm zu sehen: Herr Martin Michel, Leiter Höheren Berufsbildung, Jürg Kessler, Rektor HTW Chur und Dr. Prof. Imad Lifa, Institutsleiter IBAR, der über Bauen im alpinen Raum spricht. Diese interessanten Statements zur Sonderschau sind gleich unten im längeren Imagefilm zu sehen.

 

Weitergeben

Nach dem Besuch an der Sonderschau «Technik» sollen Besucherinnen und Besucher den Hashtag #smartculture mitnehmen. Smart sein und die heutige Technik nutzen, dass ist der Sinn unserer intelligenten Kultur.

 

Aristea Zachariadi, Studentin Multimedia Production Engineering im Bachelor-Studiengang Multimedia Production, wirkt für die Visualisierung der Sonderschau «Technik» an der diesjährigen Higa mit.

Kurzfilm

Die smarte Frühlingsmesse

 
Die Frühlingsmesse findet jedes Jahr in Chur statt. Am Mittwochnachmittag und an Auffahrt boomte die Higa. Am Ticketschalter bildete sich die Schlange bis zum Haupteingang. Jung und Alt, Gross und Klein. Überall waren neugierige Gesichter zu sehen.
 

Von Aristea Zachariadi

 

Die einen, die bereit waren, Give-aways zu ergattern, und die anderen, die sich durch den Tag degustieren wollten. Doch nicht nur für Erwachsene, sondern auch für unsere Sprösslinge ist die diesjährige Higa ein einmaliges Erlebnis. Die Stallungen wurden tierfreundlich eingerichtet. Vor dem Eintritt in das Tierparadies gross markiert: «Hier haben die Tiere Vortritt.» Das sollte die Besucherinnen und Besucher darauf aufmerksam machen, dass innerhalb des Stalles viele Tiere freien Spielraum hatten. Ob auf dem Boden oder in der Luft. Verschieden farbige Hühner, Hasen, Ratten, Frettchen, Schlangen, japanische, frisch geschlüpfte Küken oder auch ein kleiner Wasserteich mit Kois, gab es zu bestaunen.

 

In der Mitte

Architekturtechnisch wurde die Higa dieses Jahr etwas anders aufgestellt. Nicht am Ende der Veranstaltung, sondern in der Mitte waren die Essstände aufzufinden. Nachdem Besucher die Hälfte der Messe hinter sich hatten, konnte entweder eine kleine Snackpause eingelegt oder ohne Halt weitergeschlendert werden. Die mittige Erfrischung war nicht nur für Besucher von Vorteil, sondern auch für uns Aussteller. Während der Higa-Woche stiegen die Temperaturen bis auf 30 Grad Celsius. Die vorbereiteten Lüftungsrohre, die die Aussenluft in das Higazelt reinblasen sollten, wurden ausser Kraft gesetzt. Was bringt warme Aussenluft, die in das Messezelt reingeblasen wird? – Nichts. So mussten wir Wohl oder Übel ohne kühle Lüftung ausharren. Studierende standen stets bei Fragen mit einem Lächeln im Gesicht zur Verfügung – trotz warmer Temperaturen, lauten Gesprächen, vielen Leuten und genug Arbeit.

 

#smartdesign

An der Sonderschau «Technik» waren wir nicht nur smart mit Technik, sondern auch smart mit den Einrichtungen. Tische und Stühle, Podeste und Wanddesigns – alles smart. Nachhaltig sein ist smart. Nachhaltig für unsere Erde. Nachhaltig für später. Aus vielen Holzpaletten wurde die ganze Einrichtung erstellt. Oder wie ein vorbeilaufender Passant meinte: «ein Paletten-Massaker». Anschliessend mit Farben angemalt und beschriftet. Im Container waren Paletten an die Wand installiert worden. Darauf wurden die zehn iPads montiert und die Kopfhörer eingesteckt. Ganz einfach – einfach smart.

 

Aristea Zachariadi, Multimedia-Production-Engineering-Studentin im Bachelor-Studiengang Multimedia Production, wirkt für die Visualisierung der Sonderschau Technik an der diesjährigen Higa mit.