Am 8. August 2015 zeigten rund 50 Gruppen und Einzelpersonen in St.Gallen am Jungkult Festival ihr Können. Die Darstellungen stammten aus verschiedensten jugendkulturellen Sparten wie Kunst, Film, Musik, Slam, Politik, Theater und Tanz. Mit dieser Veranstaltung wollten jugendliche Initiantinnen und Initianten darauf hinweisen, dass die «heutige Jugend» gut unterwegs ist – auch wenn über Junge Erwachsene oft negativ berichtet wird.

 

Das Jungkult Festival in St.Gallen soll das kreative Engagement junger Leute mit dem Ziel, die St.Galler Jugendkultur zu fördern, aufzeigen. Roger Wallier, Mitarbeiter des Jugendsekretariates in St.Gallen, war Initiant dieser Veranstaltung. Er war mit der negativen Berichterstattung der «heutigen Jugend» nicht zufrieden und wollte dieses Bild ändern.

 

Die Aktion startete er auf Facebook startete. Dazu benötigte es nur eine simple Frage. Stören sich andere auch daran, dass über Jugendliche meist negativ in den Medien berichtet wird? Wallier erhielt darauf viel Zuspruch von jungen Erwachsenen, die das genau so sahen.

Kurzerhand beschloss er, diese Jugendlichen zu kontaktieren. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept mit dem Ziel, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die «heutige Jugend» nicht nur saufen, kiffen und feiern im Kopf hat. Und so entstand letztlich das Jungkult Festival.

 

Was am 8. August in St.Gallen wie ein fröhliches Fest aussah, hatte einen ernsten Hintergrund. Mit kleinen Zetteln ging das Jungkult-Team von Besucher zu Besucher zu, um sich nach ihrer Meinung zu erkunden. Sowohl von den Künstlern, als auch von den Besuchern war das Feedback durchaus positiv. Viele Passanten hatten sie gelobt und waren überrascht von der Vielfalt des Programms und das Engagement der jungen Leute. Das gewünschte Ziel wurde somit erreicht.

 

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